Farbduplexsonographie

Die Farbduplexsonographie ist ein bildgebendes und schmerzfreies Untersuchungsverfahren. Es wird dabei die übliche Ultraschalldarstellung des Gewebes („Schwarzweißbild“) und die farbcodierte Doppler-Sonographie (Blutströmungsmessung) kombiniert.
Mittels der Farbduplexsonographie können sowohl oberflächliche, als auch tiefe Venen und das sie umgebende Gewebe auf dem Bildschirm dargestellt werden. Auch ist es möglich die Strömungsrichtung und Strömungsgeschwindigkeit des Blutes innerhalb des Gefäßes in unterschiedlichen Farben darzustellen.
Damit ist schnell erkennbar, ob und in welcher Lokalisation sowie Ausdehnung eine Störung der Venen- bzw. Klappenfunktion vorliegt.

Mehr als die Hälfte der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland weisen Venenveränderungen auf. Akute und chronische Venenerkrankungen stellen häufig Probleme dar. Mittels modernster Untersuchungstechniken können Venenerkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.Farbduplexsonographie

Wie oben beschrieben, können Krampfadern mit der Farbduplexsonographie diagnostiziert werden.
Die Erhebung der Krankengeschichte sowie die körperliche Untersuchung bei Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose sind sehr sinnvoll, jedoch nicht ausreichend. Einen hohen Stellenwert zum Ausschluss bzw. Nachweis einer Thrombose hat hier die Kompressionssonographie. Hierunter versteht man die Darstellung der Vene im Querschnitt mittels „Schwarzweißbild“- Ultraschalluntersuchung. Unter Kompression ist die Vene vollständig wegdrückbar, befindet sich ein Gerinnsel in der Vene, ist sie häufig nur teilweise oder auch gar nicht wegdrückbar.