Endoluminale Lasertherapie

Der Eingriff wird ambulant entweder in örtlicher Betäubung (Tumeszenztechnik) oder bei besonderen Umständen in Vollnarkose vorgenommen.

Über eine Punktionsnadel wird zunächst unter Ultraschallkontrolle eine Lasersonde schmerzfrei in die zu behandelnde Krampfader eingeführt. Danach wird ein verdünntes Narkosemittel in den Bereich um die Vene injiziert. Hierdurch wird das Bein betäubt und die Krampfader etwas zusammengedrückt. Gegen die entstehende Hitze bildet die Flüssigkeit eine Schutzschicht für das die Vene umgebende Gewebe. Beim Zurückziehen der Laserfaser wird die Krampfader durch die Energie des Laserlichtes gewissermaßen von innen "verschweißt". Je nach Ausprägung werden die zuvor markierten kranken Seitenäste und Verbindungsvenen verschlossen oder durch Mini-Einstiche entfernt. Abschließend wird ein Kompressionsverband bzw. mit ein Kompressionsstrumpf angelegt.

Nach kurzer Nachbeobachtungszeit kann der Patient die Praxis verlassen.

Ihre Vorteile:

  • Durch die moderne Kathetertechnik entstehen minimale bis keine Narben, da bei der Operation keine größeren Schnitte erforderlich sind.
  • Die Beschwerden nach der Behandlung sind gering. In aller Regel sind die Patienten in der Lage nach 1 -2 Tagen ihren üblichen Aktivitäten wieder nachzugehen, längere Arbeitsunfähigkeitszeiten entfallen.
  • Die Tragezeit des Kompressionsstrumpfes nach der Behandlung richtet sich nach der Menge der entfernten Seitenäste und liegt in aller Regel zwischen 1 bis maximal 6 Wochen.
  • Aufgrund des schonenden Charakters der Operation kommt diese Methode auch für Patienten mit zusätzlichen Allgemeinerkrankungen oder ältere Patienten in Betracht.
  • Kombinationen mit anderen schonenden Behandlungsverfahren bieten sich an.
  • Die Krampfader muss nicht entfernt werden, da die verschlossene Vene durch körpereigene Prozesse abgebaut wird.
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsverfahren können mehrere Stammvenen in einer Operation behandelt werden.
  • Die Behandlung ist zu jeder Jahreszeit möglich.

Behandlungskosten:

Die Behandlung wird von den Privatkassen in aller Regel übernommen. Zunehmend werden die Verfahren auch von gesetzlichen Krankenkassen finanziert.
Wir erstellen gerne für Sie einen Antrag zur Kostenübernahme, der bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden kann. Falls ihre gesetzliche Krankenkasse sich nicht bereit erklärt die Kosten zu übernehmen, erfolgt die Abrechnung der Operation entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).